So werden Sushi zum Genuß

Reisessig (Su)

Mit einer Würzmischung aus Reisessig, Zucker und Salz wird der Reis beim Erkalten gewürzt. Herkömmlicher Essig wäre geschmacklich zu intensiv. Im Handel sind fertige Würzmischungen für den Sushi-Reis erhältlich.

Dunkle Sojasauce (Shoyu)

Sojasauce gibt es überall im Handel. Sie wird in der Regel aus Wasser, Sojabohnen, Weizen und Salz hergestellt. In Restaurants und bei Lieferservices gibt es kleine Sojasaucen-Portionen oft in kleinen, verschließbaren Sojafischchen. Die Sauce wird in ein Schälchen gegeben, in das man die Sushi mit den Stäbchen eintunkt. Kenner tunken die Längsseite (bei Maki-Sushi die Seite mit dem Nori-Blatt) ein, damit sich eine dezente Würzung ergibt. Wird die offene Stirnseite mit dem Reis eingetaucht, so saugt dieser sich leicht zu stark voll, die Würzung kann zu intensiv werden. Angebrochene Sojasauce sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kleine, flache Schälchen

Die Schälchen, in die man ein wenig Sojasauce einfüllt, um die Sushi hineinzutauchen sollten nicht zu tief sein und gut in einer Hand gehalten werden können, um sie dicht unter den Mund führen zu können, während die andere Hand die Stäbchen hält.

Meerrettich-Paste (Wasabi)

Wasabi ist eine grünliche Paste, die aus sehr scharfem japanischen Meerrettich hergestellt wird. Damit sollte man sparsam umgehen, denn schon kleinste Mengen brennen mächtig auf der Zunge. Wasabi gibt es als fertige Würzpaste aus der Tube oder in Form von Pulver zu Anrühren. Viele bevorzugen es, Wasabi nicht extra aufzutragen, sondern von vornherein etwas davon in die Sojasauce einzurühren. In hochklassigen Sushi-Restaurants würzt der Koch die Sushi bereits individuell vor. Deshalb sollte man beim Nachwürzen vorsichtig sein, um nicht zu viel des Guten zu tun.

Eingelegter Ingwer (Gari)

Hauchdünn geschnittene Scheiben aus eingelegtem Ingwer gehören zu jeder Sushi-Mahlzeit. Sie sind äußerst gesund, schmackhaft und viele essen sie gemeinsam mit den Sushi. Der ursprüngliche Zweck liegt allerdings darin, den Geschmack zwischen den verschiedenen Sushi-Varianten mit etwas Ingwer zu neutralisieren, damit man das Aroma des jeweils nächsten Happens besser wahrnehmen kann.

Ess-Stäbchen

Wie es im Westen von der Plastikgabel bis zum edlen Familiensilber eine große Bandbreite gibt, ist es auch bei den Stäbchen. Angefangen von One-Way-Stäbchen aus Bambus oder Kunststoff, die nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden, bis hin zu filigran gearbeiteten Modellen aus Edelholz, vielfach mit aufwendiger, mehrschichtiger Lackierung und liebevoll eingearbeiteten Schriftzeichen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Bei häufigem Sushi-Genuß lohnt sich etwas Hochwertiges.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.