Messer, Gabel und Sushi, das passt einfach nicht zusammen. Besser geht’s mit Stäbchen, im angelsächsischen Sprachraum „chopsticks“ genannt. Doch mancher scheut sich vor dem ungewohnten Umgang mit diesem exotischen Besteck. Auf den ersten Blick kann man sich kaum vorstellen, dass man Sushi damit vernünftig greifen kann, doch mit etwas Übung geht es besser, als man zunächst denkt. Stäbchen sind nicht auf gesamten Länge gleich dick. Am vorderen Ende verjüngen sie sich und sind gerundet. Das hintere Ende ist dicker und hat ein viereckiges Profil.

  • Zunächst wird das untere Stäbchen fixiert. Dazu legt man es mit dem hinteren dicken Drittel in die Mulde zwischen Daumen und Zeigefinger. Der vordere Teil zeigt in Richtung der Fingerspitzen und wird auf der Kuppe des Ringfingers aufgelegt. Dieses Stäbchen bildet die feste Basis.
  • Das zweite Stäbchen wird parallel über dem ersten gehalten und mit der Daumenkuppe gegen den Zeigefinger gedrückt. Der von hinten dagegen gedrückte Mittelfinger sorgt dafür, dass es nicht nach hinten wegrutscht.
  • Durch gleichzeitiges Beugen und Strecken von Zeige- und Mittelfinger lässt sich das obere  Stäbchen mit einer Kippbewegung gegen das unten fixiert gehaltene Stäbchen bewegen. So lassen sich die Spitzen beider Stäbchen zusammendrücken und wieder öffnen.
  • Klingt ganz einfach, doch es braucht ein wenig Übung, bis man sich daran gewöhnt und die nötige Sicherheit gewonnen hat.
  • Ein Korken ist für die ersten Versuche besonders geeignet, da er Sushi in Größe und Form ähnelt.

Video-Anleitung

Wer sich das Ganze noch einmal genauer anschauen möchte, findet im Web auch verfilmte Anleitungen wie diese hier:

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