Spezialitäten

Die beliebtesten Sushi-Spezialitäten

Es gibt eine geradezu unüberschaubare Fülle von Sushi-Varianten, doch einige Klassiker haben sich mittlerweile etabliert und sind fast überall zu haben. Für die Bezeichnung gibt es keine einheitlichen Richtlinien, so dass Sushi gleichen Inhalts bei verschiedenen Anbietern ganz unterschiedliche Namen haben können.

Maki (gerollte Sushi)

Lachs und Thunfisch sind quasi die Wappentiere der Sushi-Szene. Lachs (Sake Maki oder Shake Maki) und Thunfisch (Tekka Maki) sind folglich geradezu ein Muss im Sortiment. Dabei handelt es sich um kleine Fischstückchen im Reismantel, eingerollt  in Tang (Nori).

Weitere beliebte Varianten sind:

  • Gebratene Lachshaut (Shakekawa Maki)
  • Krebsfleisch (bzw. Surimi) mit Avocado (Kanibo Maki)
  • (Als Krebsfleisch kommt heute vielfach Surimi zum Einsatz, das ist Krebsfleischimitat aus Fischmuskeleiweiß, das entsprechend eingefärbt ist.)
  • sowie eine Fülle von vegetarischen Kompositionen mit zahlreichen Gemüsesorten

Futo-Maki (besonders dicke Rollen mit mehreren Zutaten)

Futo-Maki haben einen größeren Durchmesser als Maki. Und wo mehr rein passt, ist auch mehr drin. Futo-Maki zeichnen sich durch mehrere Zutaten aus; meist sind Fisch oder Krebsfleisch, Gemüse, Pilze und/oder Ei gemeinsam enthalten.
Futo-Maki werden aufgrund ihres höheren Umfanges oft als „Big Roll“ bezeichnet.

Ura-Maki (Rollen, bei denen der Reis die Außenhülle bildet)

Man sagt, dass die Zubereitungsart, den Reis als Außenhülle zu verwenden, sich in Kalifornien entwickelt habe. Deshalb werden diese Sushi oft unter den Bezeichnungen „California Roll“ oder „Inside Out“ angeboten.

Zu den beliebtesten Varianten gehören:

  • Eine Füllung aus Avocado und Krebsfleisch oder Surimi (Uramaki Tobiko), manchmal außen dekorativ umhüllt mit farbkräftigem Kaviar.
  • Eine Füllung aus Thunfisch und Avocado (Tuna Roll oder California Maguro)
  • Eine Füllung aus Lachs und Avocado (Scandinavia Roll oder California Sake)
  • Eine Füllung aus Avocado und Krebsfleisch (bzw. Surimi), umhüllt mit einem Mantel aus Sesamkörnern (Uramaki Sesam)

Nigiri (belegte Reisballen)

Bei den Nigiri dominieren ebenfalls die populären Fischsorten Lachs und Thunfisch.

Folglich sind Lachs (Sake Nigiri) und Thunfisch (Maguro Nigiri) Klassiker. Die Palette weiterer Auflagen ist nahezu unbegrenzt.

Populär sind beispielsweise:
  • Dorade (Shiromi Nigiri)
  • Riesengarnele (Ebi Nigiri), gebraten (Fried Ebi Nigiri)
  • Gebratene Lachshaut (Shakekawa Nigiri)
  • Oktopus (Tako Nigiri)
  • Makrele (Saba Nigiri)
  • Sepia (Ika Nigiri)
  • Krebsfleisch/Surimi (Kanibo Nigiri)

Gunkanmaki (Schiffchen mit einer Bordwand aus Nori und Reisboden)

Gunkanmaki sind etwas größer und werden gerne mit Salaten, Tatar oder druckempfindlichen Zutaten gefüllt, die sich nicht so gut einrollen lassen.

Beliebte Typen sind:
  • Lachskaviar (Ikura)
  • Kaviar von fliegenden Fischen mit besonders kleinen Eiern (Tobiko)
  • Thunfischtatar (Maguro Tatar)
  • Lachssalat (Shake Sarada)
  • Krebsfleisch-/Surimi-Salat (Kani Sarada)
  • Alge (Gunkan)

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